Social Entrepreneure gesucht! Seit Februar 2007 sitzt TuWas, der Bundesverband für nachhaltige Erwachsenbildung, in Berlin. Der gemeinnützige Verein will dazu beitragen, dass sich Berlin zur deutschen Hauptstadt der Nachhaltigkeit entwickelt. Was mit selbstorganisierten Umweltprojekten in der Erwachsenenbildung vor 14 Jahren begann, setzte sich durch das Engagement von TuWas für die Agenda 21 fort. Heute ist die Rede von "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und der Verein agiert für eine bessere Integration von Umwelt, Wirtschaft und Soziokultur. Deshalb hat TuWas ein Konzept für die strategische Unternehmensberatung von Umweltbildungseinrichtungen entwickelt, das sich inzwischen selbstständig gemacht hat: die stratum GmbH berät Non-Profit-Organisationen auf dem Weg zu mehr wirtschaftlichem Erfolg.
Zu den Aufgabengebieten von TuWas gehören Trainings für nachhaltiges Management, Moderationsseminare für Veränderungprozesse und ein Schulungskonzept unter dem Namen „BNE-Generator“, das Pädagogen systematisch dabei unterstützt, den Anspruch der nachhaltigen Entwicklung in Unterrichts- und Bildungsmodule umzusetzen. Im Auftrag des saarländischen Umweltministeriums hat TuWas dieses Konzept für verschiedene Umweltbereiche – Wald, Wasser, Ernährung, Biosphäre oder Klima – bereits angewendet. Daraus sind mehrere Broschüren entstanden, die bei TuWas kostenlos bestellt werden können.
Ebenfalls für das Saarland hat TuWas jetzt ein Fortbildungskonzept für "Therapeutisch-präventive Wildnispädagogik" erarbeitet, das 2011/2012 erstmals realisiert wird.
„Tu was, geh voran, folge – oder mach die Bahn frei.“ Dieses Zitat von Medienmogul Ted Turner ist das Leitmotiv der TuWas-Mitglieder. Als gemeinnützig anerkannt für die Förderung der Bildung und des Umweltschutzes möchte der Verein Akteure der Umweltbildung bundesweit vernetzen und Methoden, Konzepte und Techniken erarbeiten, die unser Bildungssystem ins Zeitalter der Nachhaltigkeit führen. TuWas ist 1985 mit dem Ziel gestartet, selbstorganisierte Lernformen in der Umweltbildung zu entwickeln. 1990 hat TuWas den AOK-Gesundheitspreis gewonnen. 1994 wurde TuWas zum eingetragenen, gemeinnützigen Verein. 1997 bekam das Projekt den Innovationspreis des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung. 2000 verlieh die Tutzinger Stiftung ihren Förderpreis an TuWas. Als Mitte der neunziger Jahre mit der Agenda 21-Bewegung neue Aufgaben auf die Umweltbildung zukamen, reagierte TuWas schnell. Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde ein Konzept für die Ausbildung von Agenda-Moderatoren in den Kommunen entwickelt und in Lehrgängen, Workshops und Trainingseinheiten umgesetzt. Inzwischen wurde daraus unter dem Titel „Veränderungsmoderation“ ein universelles Konzept für die Ausbildung von Moderatoren für nachhaltige Prozesse. TuWas steht in Berlin-Friedrichshain ein eigener moderner Seminarraum zur Verfügung, um den Seminarbetrieb zu intensivieren. Außerdem wartet ein angefangenes Projekt zur Nachhaltigkeitsbildung (Stichwort "Fish Banks") auf seinen Abschluss. Wer mithelfen will, dass die TuWas-Potenziale optimal genutzt werden, bekommt jede Unterstützung durch den Vorstand! Gesucht werden die verschiedensten Talente. Auch wer - als "Social Entrepreneur" - die Chance nutzen will, Förderprojekte zu realisieren, ist willkommen! Die Infrastruktur ist vorhanden, um weiteren innovativen Akteuren Spielraum zu geben...
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