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Liebe Leserin, lieber Leser,

für ideologische Auseinandersetzungen ist im Zeitalter der Nachhaltigkeit immer weniger Platz. Das zeigt sich u.a. daran, dass Debatten, die nach alten Mustern gestrickt werden, schnell in sich zusammen fallen und keine diskursive oder gar gesellschaftliche Polarisierung mehr bewirken. Beispiele sind der längst wieder erloschene Streit um die Wachstums-Frage oder die Auseinandersetzung um die politische Relevanz der LOHAS. Wir haben inzwischen gelernt, dass Wachstum positive und negative Seiten hat, dass es aber neben dem Wachstum immer auch den Rückgang und das Sterben gibt. Die Intelligenz kommt nicht aus der Polarisierung. Wir sind ja auch erfolgreich dabei, die alten Gegensätze zwischen Ökologie und Ökonomie zu überwinden. Und dass „das Soziale“ sich ebenso mit Wirtschaft und Umwelt vernetzt, ist heute keine neue Erkenntnis mehr. Viele Pseudodebatten auch im politischen Bereich erledigen sich dadurch und wir kommen vielleicht wirklich zu den wichtigen Dingen… In diesem Licht sind die drei Empfehlungen zu sehen, die wir Ihnen heute geben:

1) Die „Konsumwende“, jetzt ist sie dokumentiert. Auf 88 Seiten kann man nachlesen, was aus dem Versuch der Berliner Beratungsagentur stratum geworden ist, die politische und die konsumistische Sicht auf Nachhaltigkeit zu vereinen. Die PR-Verantwortliche von B.A.U.M. e.V. schrieb dazu: „Für mich als recht verkopfter, akademisch geprägter Mensch war es, um ehrlich zu sein, eine Überraschung, das man seriöse Inhalte durchaus auch auf leicht verdauliche Weise darstellen kann.“ Auch so lassen sich die Gegensätze überwinden. Download unter http://www.stratum-consult.de/news/diskurs-konsumwende.html.

2) Wie man die LOHAS-Formel in die Marketingpraxis umsetzt, vermittelt ein Workshop am 26. März in Berlin. Marketing für Nachhaltigkeit scheint heute über etliche Zielgruppen hinweg denselben Gesetzmäßigkeiten zu gehorchen. Das Verbindende an diesem Workshop: Er wendet sich an Marketingverantwortliche aus dem Profit- und aus dem Non-Profit-Sektor. Hier der Link: http://www.stratum-consult.de/news/praxisworkshop-gruenes-marketing.html.

3) Wie man Nachhaltigkeit mit Ernährung und Gesundheit ganz praktisch in Verbindung bringt, ist die Mission von Andrea Flemmer. Die promovierte Diplombiologin und Umweltberaterin ist zwar kein Fan von Medienauftritten, aber Bücher produziert sie am laufenden Band, um Breitenwirkung zu erzielen. Der neueste Titel heißt „Apotheke Regenwald“ und stellt uns „die größte Naturapotheke der Welt“ vor. Schon aus Eigennutz sollte man dieses Naturpotenzial also nicht zerstören. Vielleicht stellen Sie sich dieses Buch als Ergänzung zu Alfons Schubecks Bestseller über die Gewürzküche ins Regal? Hier der Amazon-Link: http://www.amazon.de/Apotheke-Regenwald-erstaunliche-Therapiem%c3%B6glichkeiten-pflanzlichen/dp/3935407157/ref=sr_1_13?ie=UTF8&s=books&qid=1266503939&sr=1-13.

Herzliche Grüße aus Berlin

Ihr

Richard Häusler